Formulieren einer historischen Forschungsfrage

Die Schweiz und der Europarat

Methoden
Eine angeleitete Übung zur systematischen Entwicklung einer analytischen historischen Forschungsfrage unter reflektiertem Einsatz generativer KI.
Autor:in
Zugehörigkeit

Moritz Mähr

Universität Bern

Veröffentlichungsdatum

29. Dezember 2025

Geändert

16. August 2026

Überblick und didaktisches Ziel

Diese Übung vermittelt übertragbare methodische Kompetenzen zur Entwicklung historischer Forschungsfragen. Ziel ist nicht die Generierung einer „richtigen“ Frage, sondern das kontrollierte, reflektierte Zusammenspiel zwischen eigenständigem historischen Denken und KI-gestützter Exploration.

Im Zentrum steht ein gemeinsames Fallbeispiel: Die Schweiz und der Europarat.

Die Übung folgt einem zirkulären Forschungsverständnis: Ergebnisse einzelner Schritte können – und sollen – revidiert werden.

HinweisHinweis zur online Recherche

Trotz fortschreitender Digitalisierung ist historische Forschung nicht vollständig online durchführbar. Insbesondere vergriffene Sekundärliteratur und noch nicht erschlossene Primärquellen erfordern häufig physische Recherchen in Bibliotheken und Archiven. Planen Sie Zugänge (Bibliothek, Fernleihe, Archiv) und beachten Sie, dass Plattformen/Kataloge Sichtbarkeit strukturieren (Erschliessungslogik) und keine Vollständigkeit garantieren. (Putnam 2016) Digitale Quellenkritik erfordert besondere Aufmerksamkeit für die Entstehung und Kuratierung von Online-Sammlungen. (Fickers und Tatarinov 2022)

Auf einen Blick

Angabe Wert
Dauer ca. 90 Minuten
Niveau Beginner
Kernpfad 1 → 2 → 4 → 5 → 6
Optionale Vertiefung 3 (Forschungsstand und Forschungslücken)
Abgabe (Minimum) Eine Forschungsfrage. KI-Protokoll: 5 Einträge.

Der Kernpfad führt Sie in ca. 90 Minuten zu einer bearbeitbaren Forschungsfrage. Schritt 3 kostet ca. 60 Minuten zusätzlich. Sie üben den Forschungsstand ausführlich in der Übung Literaturrecherche.

Was Sie brauchen

Fachliches Wissen

  • Grundverständnis historischer Forschungsmethoden
  • Basiskenntnisse im Umgang mit generativer KI, insbesondere Prompting
HinweisPrompt Engineering

Falls Sie noch nicht mit Prompting vertraut sind, empfehlen wir die Übung Prompt Engineering zuerst zu durchlaufen.

Fähigkeiten des KI-Systems

Das System muss die zwei folgenden Dinge können:

  • Im Web suchen und die Fundstellen mit einer Adresse belegen. Sie brauchen das in Schritt 2 und in Schritt 4.
  • Eine Antwort in einem Format liefern, das Sie vorgeben, zum Beispiel als Liste von Varianten.

Weitere Werkzeuge und Zugänge

  • Eine Datei für Ihr KI-Protokoll.
  • Ein Konto für den Bibliothekskatalog Ihrer Hochschule. Sie prüfen damit in Schritt 4 die Quellenlage.

Sie können jede Übung mit KI-Systemen von unterschiedlichen Herstellern durchführen. Was ein System kann, hängt vom Produkt und von Ihrem Konto ab. Klären Sie deshalb vor dem Start die fünf folgenden Punkte.

Kosten

Ein kostenloses Konto genügt für kurze Textaufgaben. Für einige Fähigkeiten brauchen Sie ein kostenpflichtiges Konto. Das betrifft meist die Suche im Web, das Lesen langer Dateien und den eingebauten Denkmodus. Prüfen Sie zuerst, ob Ihre Hochschule einen Zugang bereitstellt.

Werkzeuge

Prüfen Sie, welche Werkzeuge Ihr Konto freischaltet. Kann das System im Web suchen? Kann es eine hochgeladene Datei lesen? Kann es externe Dienste aufrufen? Die Übung nennt die Fähigkeiten, die sie voraussetzt.

Der Abschnitt Fähigkeiten prüfen und einordnen erklärt fünf neuere Fähigkeiten. Er beschreibt auch, was jede Fähigkeit für Ihre Quellenarbeit bedeutet.

Speicher

Manche Systeme übernehmen Angaben aus früheren Sitzungen oder aus einem Projektkontext. Prüfen Sie die Einstellungen zu Speicher, Projekten und Chatverlauf. Eine neue Sitzung garantiert deshalb keinen leeren Kontext.

Konto: institutionell oder privat

Prüfen Sie, mit welchem Konto Sie arbeiten. Die Regeln unterscheiden sich in drei Punkten.

Punkt Konto Ihrer Institution Privates Konto
Vertrag Ihre Hochschule schliesst ihn ab und haftet mit. Sie schliessen ihn selbst ab und haften allein.
Training Ein Vertrag schliesst die Nutzung Ihrer Eingaben oft aus. Viele Anbieter nutzen Eingaben für das Training.
Erlaubtes Material Die Hochschule regelt, welche Daten Sie eingeben dürfen. Sie haben keine solche Regel und tragen das Risiko selbst.

Fragen Sie die IT-Stelle oder die Bibliothek Ihrer Hochschule, wenn Sie die Regeln nicht finden. Halten Sie die Antwort in Ihrem KI-Protokoll fest.

VorsichtPrüfen Sie jedes Material vor dem Hochladen

Laden Sie kein Material hoch, über das Sie nicht verfügen dürfen. Ein Upload verlässt Ihren Rechner und Sie können ihn nicht zurückholen.

Diese Materialien bleiben ausserhalb des KI-Systems:

  • Personenbezogene Daten lebender Personen, zum Beispiel aus Interviews, aus Nachlässen oder aus Beständen mit Schutzfrist.
  • Digitalisate, deren Nutzungsbedingungen eine Weitergabe untersagen.
  • Unveröffentlichte Texte anderer Personen, zum Beispiel Manuskripte oder Gutachten.
  • Lizenzpflichtige Volltexte, wenn die Lizenz Ihrer Bibliothek eine Weitergabe untersagt.

Im Zweifel arbeiten Sie mit einem kurzen Auszug oder mit einer anonymisierten Fassung. Sie können auch ein lokales Modell verwenden, denn dabei bleibt das Material auf Ihrem Rechner.

Recht: Datenschutz und Kennzeichnung

Zwei Rechtsgebiete betreffen Ihre Arbeit direkt. Dieser Abschnitt gibt eine Orientierung und keine Rechtsberatung.

Datenschutz. In der EU gilt die Datenschutz-Grundverordnung, in der Schweiz das revidierte Datenschutzgesetz (Verordnung (EU) 2016/679 zum Schutz natürlicher Personen bei der Verarbeitung personenbezogener Daten (Datenschutz-Grundverordnung) 2016, Bundesgesetz über den Datenschutz (DSG) 2020). Beide Gesetze schützen personenbezogene Daten lebender Personen. Verbindlich ist der Gesetzestext selbst. Artikel 6 DSGVO verlangt für jede Verarbeitung eine Rechtsgrundlage, und ein Upload ist eine Verarbeitung.

Die Rolle des Anbieters entscheidet über die Einordnung. Ein Anbieter kann als Auftragsverarbeiter handeln und Ihre Daten nur in Ihrem Auftrag verarbeiten. Artikel 4 Nummer 10 DSGVO zählt einen Auftragsverarbeiter ausdrücklich nicht zu den Dritten. Diese Rolle setzt jedoch einen Vertrag nach Artikel 28 DSGVO voraus. Ohne einen solchen Vertrag verwendet ein Anbieter Ihre Eingaben für eigene Zwecke. Ein Upload ist deshalb nicht immer eine Weitergabe an Dritte, aber ohne Vertrag müssen Sie davon ausgehen. Prüfen Sie den Vertrag, der für Ihr Konto gilt.

Für die Forschung gelten Auflagen, aber keine Freistellung. Artikel 89 Absatz 1 DSGVO verlangt geeignete Garantien, zum Beispiel Datenminimierung und Pseudonymisierung. Artikel 89 Absatz 2 DSGVO erlaubt dem Gesetzgeber Ausnahmen von einzelnen Rechten der betroffenen Personen. Auch die Information der betroffenen Personen kann entfallen, nämlich nach Artikel 14 Absatz 5 Buchstabe b DSGVO. Das gilt aber nur, wenn die Information unmöglich ist oder einen unverhältnismässigen Aufwand erfordert. Forschung befreit Sie also nicht allgemein von der Informationspflicht. Klären Sie Ihren Einzelfall mit der Datenschutzstelle Ihrer Hochschule.

Der Europäische Datenschutzausschuss hat 2026 einen Leitfaden zur Forschung vorgelegt (European Data Protection Board 2026). Dieser Leitfaden stand bis Juni 2026 in der öffentlichen Konsultation. Er ist deshalb kein geltendes Recht, sondern eine Auslegungshilfe. Für verstorbene Personen gelten die Schutzfristen und die Benutzungsordnung des Archivs.

Kennzeichnung. Die KI-Verordnung der EU regelt die Transparenz erzeugter Inhalte (Verordnung (EU) 2024/1689 zur Festlegung harmonisierter Vorschriften für künstliche Intelligenz (Verordnung über künstliche Intelligenz) 2024). Artikel 50 gilt seit dem 2. August 2026. Er unterscheidet zwei Adressaten: den Anbieter eines KI-Systems und den Betreiber. Betreiber sind Sie, sobald Sie ein KI-System beruflich einsetzen. Bei rein privater Nutzung sind Sie nach Artikel 3 Nummer 4 kein Betreiber.

Als Betreiber treffen Sie zwei getrennte Pflichten aus Artikel 50 Absatz 4.

  1. Deepfake. Erzeugt oder verändert ein KI-System ein Bild, eine Tonaufnahme oder ein Video, und ist der Inhalt ein Deepfake, dann legen Sie das offen. Ein Deepfake ähnelt nach Artikel 3 Nummer 60 wirklichen Personen, Orten oder Ereignissen und wirkt fälschlich echt. Ein erzeugtes Bild ohne diesen Wirklichkeitsbezug fällt nicht unter diese Pflicht.
  2. Text zu öffentlichen Fragen. Veröffentlichen Sie erzeugten Text, um die Öffentlichkeit über eine Angelegenheit von öffentlichem Interesse zu informieren, dann legen Sie das offen. Die Pflicht entfällt, wenn eine Person den Text geprüft hat und die redaktionelle Verantwortung für die Veröffentlichung trägt.

Artikel 50 Absatz 4 verlangt also keine Kennzeichnung für jedes erzeugte Bild und für jeden erzeugten Text. Artikel 50 Absatz 2 richtet sich dagegen an den Anbieter. Der Anbieter muss erzeugte Inhalte maschinenlesbar kennzeichnen. Diese Pflicht liegt nicht bei Ihnen, und sie ersetzt Ihre eigene Offenlegung nicht.

WichtigDie Kennzeichnung ersetzt die wissenschaftliche Offenlegung nicht

Die rechtliche Kennzeichnung und die wissenschaftliche Offenlegung sind zwei getrennte Pflichten. Ihre Hochschule verlangt eine Deklaration auch dann, wenn das Gesetz keine Kennzeichnung fordert. Die Übung Zitieren zeigt, wie Sie Ihre KI-Nutzung ausweisen.

Halten Sie Ihre Antworten auf diese fünf Punkte fest. Sie gehören zur Beschreibung Ihrer Arbeitsumgebung.

Lernziele

Nach Abschluss der Übung sind Sie in der Lage:

  • zwischen Thema, Fragestellung und analytischer historischer Forschungsfrage zu unterscheiden,
  • eine präzise und bearbeitbare historische Forschungsfrage zu formulieren,
  • KI-Systeme kritisch und methodisch kontrolliert zur Literatur- und Kontexterschliessung einzusetzen,
  • die Quellenlage und Machbarkeit eines historischen Forschungsvorhabens reflektiert einzuschätzen.

Struktur der Übung

Die Übung ist modular aufgebaut. Jeder Schritt enthält:

  • eine klare Zielsetzung,
  • eine oder mehrere konkrete Aufgaben (Prompts),
  • einen Arbeits- und Reflexionsauftrag.
  1. Begriffsklärung: Was ist eine historische Forschungsfrage?
  2. Themenfestlegung und historischer Überblick
  3. Forschungsstand und Forschungslücken
  4. Quellenlage und Machbarkeit
  5. Eingrenzung und Formulierung der Forschungsfrage
  6. Iterative Revision und Reflexion des KI-Einsatzes

1. Begriffsklärung: Historische Forschungsfrage

Ziel

Verständnis der Unterschiede zwischen Thema, Fragestellung und analytischer historischer Forschungsfrage.

Aufgabe (KI-Exploration)

Was ist eine historische Forschungsfrage?
Welche Elemente sind in einer historischen Forschungsfrage enthalten?

Falls keine Prozessbeschreibung enthalten ist:

Welche Schritte sind notwendig, um eine historische Forschungsfrage zu entwickeln?

Arbeitsauftrag (kritischer Abgleich)

Vergleichen Sie die KI-Antwort systematisch mit:

Identifizieren Sie:

  • Übereinstimmungen,
  • Auslassungen,
  • Begriffsverschiebungen oder Vereinfachungen.

Gezielte Rückfragen an die KI: Setzen Sie das Element ein, das Sie in der Antwort vermissen. Das Beispiel nennt den Forschungsstand.

Warum fehlt das Element «Forschungsstand»?
Auf welche wissenschaftlichen oder didaktischen Quellen stützt sich deine Definition?

2. Themenfestlegung und historischer Überblick

Ziel

Trennung von Thema und analytischer Fragestellung sowie Aufbau eines soliden historischen Grundwissens.

Themenrahmen (vorgegeben)

Die Schweiz und der Europarat

(Optional: Dialogische Themenfindung)

Du bist Historiker und hilfst mir im Dialog, ein historisches Thema für eine studentische Arbeit zu finden.
TippReflexionsfrage

Worin unterscheidet sich dieser KI-Dialog von einem Gespräch mit einer Dozierenden oder einer Kommilitonin?

Aufgabe (historischer Überblick)

Gib mir einen historischen Überblick über die Beziehung zwischen der Schweiz und dem Europarat.

Abgleich und Kritik

Vergleichen Sie den Überblick mit:

Gezielte Nachfragen: Setzen Sie den Aspekt ein, den Sie vermissen. Weitere Beispiele sind EMRK und EGMR.

Warum fehlt der Aspekt «Neutralität»?
Auf welche Quellen stützt sich diese Darstellung?

3. Forschungsstand und Forschungslücken

Ziel

Unterscheidung zwischen deskriptivem Überblick und analytischem Forschungsstand.

Aufgabe (Sekundärliteratur)

Nenne zentrale historische Sekundärliteratur zur Beziehung zwischen der Schweiz und dem Europarat.

Aufgabe (Forschungslücken)

Welche offenen Fragen oder Forschungslücken bestehen in der bisherigen Forschung?

Arbeitsauftrag

  1. Überprüfen Sie die genannten Titel via https://swisscovery.slsp.ch.

  2. Gleichen Sie die Ergebnisse ab mit:

Gezielte Rückfragen: Setzen Sie den Titel ein, den Sie in der Antwort vermissen. Das Beispiel nennt den Sammelband von Altermatt und Casasus.

Warum fehlt das Werk «50 Jahre Engagement der Schweiz im Europarat 1963–2013»?

Setzen Sie in die zweite Rückfrage Ihre eigene Frage und Ihr eigenes Werk ein.

Warum wird die Frage nach der Rolle der Neutralität als Forschungslücke bezeichnet,
obwohl sie in «50 Jahre Engagement der Schweiz im Europarat 1963–2013» behandelt wird?

4. Quellenlage und Machbarkeit

Ziel

Einschätzung, ob eine Forschungsfrage quellenbasiert bearbeitbar ist.

Aufgabe (Primärquellen)

Ersetzen Sie im folgenden Prompt die Beispielfrage durch Ihre eigene Arbeitsfrage.

Welche Primärquellen eignen sich zur Untersuchung der Forschungsfrage
«Wie wurde Neutralität zwischen 1949 und 1963 als Argument gegen einen Beitritt
der Schweiz zum Europarat verwendet?»

Falls nötig:

Nenne konkrete Archive, Sammlungen und Dokumenttypen zur Schweiz und dem Europarat.

Abgleich mit realen Ressourcen

Vergleichen Sie die Antwort mit u. a.:

5. Eingrenzung und Formulierung der Forschungsfrage

Ziel

Transformation einer offenen Fragestellung in eine präzise analytische historische Forschungsfrage.

Mögliche Dimensionen der Eingrenzung

  • Zeitlich: z. B. 1949–1963, Kalter Krieg, Post-1971
  • Räumlich: Schweiz im transnational-europäischen Kontext
  • Thematisch: Neutralität, Menschenrechte, Rechtsprechung, Aussenpolitik, Parlamentarismus

Aufgabe (Eingrenzung)

Ersetzen Sie im folgenden Prompt die Beispielfrage durch Ihre eigene Arbeitsfrage.

Schlage mögliche zeitliche, räumliche und thematische Eingrenzungen für die Forschungsfrage
«Wie wurde Neutralität zwischen 1949 und 1963 als Argument gegen einen Beitritt
der Schweiz zum Europarat verwendet?» vor.

Aufgabe (Formulierung)

Formuliere auf dieser Basis eine analytische historische Forschungsfrage.

Qualitätscheck

Die Forschungsfrage sollte:

  • offen und analytisch sein („Wie“, „Warum“, „Inwiefern“),
  • historisch kontextualisiert sein,
  • mit verfügbaren Quellen bearbeitbar erscheinen.

6. Iterative Revision und Reflexion

Ziel

Bewusste Trennung zwischen KI-Unterstützung und eigener Forschungsentscheidung.

Abschlussaufgabe

Notieren Sie kurz:

  • Was hat die KI erleichtert?
  • Wo war sie irreführend, unpräzise oder verkürzend?
  • Welche Entscheidungen konnten nur Sie selbst treffen?

KI-Protokoll

Schliessen Sie Ihr KI-Protokoll ab. Es umfasst mindestens 5 Einträge, also einen Eintrag pro Arbeitsschritt mit KI.

Lernergebnis

Am Ende der Übung verfügen Sie über:

  • eine klar formulierte analytische historische Forschungsfrage,
  • ein KI-Protokoll mit mindestens 5 Einträgen,
  • ein reflektiertes Verständnis der Potenziale und Grenzen von KI im Forschungsdesign,
  • eine methodisch begründete Einschätzung der Machbarkeit Ihres Projekts.

Weiterführende Ressourcen

  • Ranke.2: Wikipedia als historische Quelle – Provenienz, Revisionsgeschichten und digitale Quellenkritik.
  • AI Pedagogy Project: Was ist KI? – Konzeptuelle Einführung für nicht-technische Zielgruppen.
  • Meadows und Sternfeld (2023) – Einführung in ein Zeitschriftenforum dazu, was KI für Methoden und Epistemologie der Geschichtswissenschaft verändert; hilfreich für die Frage, welche Forschungsentscheide bei den Forschenden bleiben.

Bibliographie

Altermatt, Bernhard, und Gilbert Casasus, Hrsg. 2013. 50 Jahre Engagement der Schweiz im Europarat 1963–2013: Die Schweiz als Akteur oder Zaungast der europäischen Integration? Rüegger.
Bundesgesetz über den Datenschutz (DSG) (2020). https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2022/491/de.
European Data Protection Board. 2026. Guidelines 1/2026 on Processing of Personal Data for Scientific Research Purposes. Version 1.0. European Data Protection Board. https://www.edpb.europa.eu/our-work-tools/documents/public-consultations/2026/guidelines-12026-processing-personal-data_en.
Fickers, Andreas, und Juliane Tatarinov. 2022. „Digital Source Criticism: The Case of the Historian’s Craft in the Digital Age“. Journal of Digital History 2 (1): 1–20. https://doi.org/10.1515/jdh-2022-0001.
Meadows, R. Darrell, und Joshua Sternfeld. 2023. „Artificial Intelligence and the Practice of History“. The American Historical Review 128 (3): 1345–49. https://doi.org/10.1093/ahr/rhad362.
Putnam, Lara. 2016. „The Transnational and the Text-Searchable: Digitized Sources and the Shadows They Cast“. The American Historical Review 121 (2): 377–402. https://doi.org/10.1093/ahr/121.2.377.
Verordnung (EU) 2016/679 zum Schutz natürlicher Personen bei der Verarbeitung personenbezogener Daten (Datenschutz-Grundverordnung), Amtsblatt der Europäischen Union 1 (2016). https://eur-lex.europa.eu/eli/reg/2016/679/oj/deu.
Verordnung (EU) 2024/1689 zur Festlegung harmonisierter Vorschriften für künstliche Intelligenz (Verordnung über künstliche Intelligenz), Amtsblatt der Europäischen Union (2024). https://eur-lex.europa.eu/eli/reg/2024/1689/oj/deu.
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Zitat

Mit BibTeX zitieren:
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  author = {Mähr, Moritz},
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  booktitle = {Critical AI Literacy für Historiker:innen},
  date = {2025-12-29},
  url = {https://maehr.github.io/critical-ai-literacy-for-historians/de/exercises/formulieren-historische-forschungsfrage-schweiz-europarat.html},
  langid = {de}
}
Bitte zitieren Sie diese Arbeit als:
Mähr, Moritz. 2025. “Formulieren einer historischen Forschungsfrage.” In Critical AI Literacy für Historiker:innen. December 29. https://maehr.github.io/critical-ai-literacy-for-historians/de/exercises/formulieren-historische-forschungsfrage-schweiz-europarat.html.