Wissenschaftliches Zitieren

Übung zur Zitierpraxis in der Geschichtswissenschaft

Methoden
Diese Übung vermittelt die Grundlagen wissenschaftlichen Zitierens in der Geschichtswissenschaft, mit besonderem Fokus auf den kritischen Einsatz generativer KI. Sie lernen, wie Zitate als methodisches Werkzeug funktionieren, um historische Argumente nachvollziehbar und überprüfbar zu machen, wie Sie KI-gestützte Textarbeit so gestalten, dass die Evidenzkette intakt bleibt, und wie Sie Ihre KI-Nutzung in Seminararbeit, Qualifikationsarbeit und Publikation korrekt ausweisen.
Autor:in
Zugehörigkeit

Moritz Mähr

Universität Bern

Veröffentlichungsdatum

29. Dezember 2025

Geändert

16. August 2026

Überblick und didaktisches Ziel

Diese Übung vermittelt die Grundlagen wissenschaftlichen Zitierens in der Geschichtswissenschaft, mit besonderem Fokus auf den kritischen Einsatz generativer KI. Sie lernen, wie Zitate als methodisches Werkzeug funktionieren, um historische Argumente nachvollziehbar und überprüfbar zu machen. Sie lernen ausserdem, wie Sie KI-gestützte Textarbeit so gestalten, dass die Evidenzkette intakt bleibt.

Die Übung hat zwei Teile. Der erste Teil behandelt das Zitieren von Quellen und Literatur. Der zweite Teil behandelt die Offenlegung: die Erklärung, mit der Sie Ihre eigene KI-Nutzung ausweisen. Diese Übung schliesst beide Lernpfade ab.

Auf einen Blick

Angabe Wert
Dauer ca. 90 Minuten
Niveau Beginner
Kernpfad Übung 1 → Übung 2 → Übung 3
Optionale Vertiefung Die Variante mit einem Artikel hinter einer Bezahlschranke
Abgabe (Minimum) Eine Offenlegung des KI-Einsatzes. KI-Protokoll: 4 Einträge.

Alle drei Übungen gehören zum Kernpfad. Die optionale Vertiefung kostet ca. 20 Minuten zusätzlich.

WichtigBringen Sie Ihr KI-Protokoll mit

Übung 3 arbeitet mit dem KI-Protokoll aus den vorherigen Übungen. Ohne dieses Protokoll können Sie keine Offenlegung schreiben.

Haben Sie noch kein Protokoll? Führen Sie zuerst die Übung Prompt Engineering durch. Sie legen dort Ihr Protokoll an.

Was Sie brauchen

Fachliches Wissen

  • Grundverständnis historischer Forschungsmethoden
  • Basiskenntnisse im Umgang mit generativer KI, insbesondere Prompting
HinweisPrompt Engineering

Falls Sie noch nicht mit Prompting vertraut sind, empfehlen wir die Übung Prompt Engineering zuerst zu durchlaufen.

Fähigkeiten des KI-Systems

Das System muss die zwei folgenden Dinge können:

  • Im Web suchen und einen Artikel über seinen DOI abrufen. Sie brauchen das in Übung 1 und in Übung 2.
  • Eine hochgeladene Datei lesen. Sie brauchen das, wenn das System den Artikel nicht selbst abruft.

Weitere Werkzeuge und Zugänge

  • Ein Literaturverwaltungsprogramm. Sie vergleichen damit die Angaben der KI mit einem geprüften Import.
  • Der Testartikel als PDF-Datei. Der Artikel ist frei zugänglich, und Sie brauchen dafür keinen institutionellen Zugang.
  • Ihr KI-Protokoll aus den vorherigen Übungen.
  • Die verbindliche Regel Ihrer Institution zur KI-Nutzung. Sie finden diese Regel nach dem Verfahren in dieser Übung.

Sie können jede Übung mit KI-Systemen von unterschiedlichen Herstellern durchführen. Was ein System kann, hängt vom Produkt und von Ihrem Konto ab. Klären Sie deshalb vor dem Start die fünf folgenden Punkte.

Kosten

Ein kostenloses Konto genügt für kurze Textaufgaben. Für einige Fähigkeiten brauchen Sie ein kostenpflichtiges Konto. Das betrifft meist die Suche im Web, das Lesen langer Dateien und den eingebauten Denkmodus. Prüfen Sie zuerst, ob Ihre Hochschule einen Zugang bereitstellt.

Werkzeuge

Prüfen Sie, welche Werkzeuge Ihr Konto freischaltet. Kann das System im Web suchen? Kann es eine hochgeladene Datei lesen? Kann es externe Dienste aufrufen? Die Übung nennt die Fähigkeiten, die sie voraussetzt.

Der Abschnitt Fähigkeiten prüfen und einordnen erklärt fünf neuere Fähigkeiten. Er beschreibt auch, was jede Fähigkeit für Ihre Quellenarbeit bedeutet.

Speicher

Manche Systeme übernehmen Angaben aus früheren Sitzungen oder aus einem Projektkontext. Prüfen Sie die Einstellungen zu Speicher, Projekten und Chatverlauf. Eine neue Sitzung garantiert deshalb keinen leeren Kontext.

Konto: institutionell oder privat

Prüfen Sie, mit welchem Konto Sie arbeiten. Die Regeln unterscheiden sich in drei Punkten.

Punkt Konto Ihrer Institution Privates Konto
Vertrag Ihre Hochschule schliesst ihn ab und haftet mit. Sie schliessen ihn selbst ab und haften allein.
Training Ein Vertrag schliesst die Nutzung Ihrer Eingaben oft aus. Viele Anbieter nutzen Eingaben für das Training.
Erlaubtes Material Die Hochschule regelt, welche Daten Sie eingeben dürfen. Sie haben keine solche Regel und tragen das Risiko selbst.

Fragen Sie die IT-Stelle oder die Bibliothek Ihrer Hochschule, wenn Sie die Regeln nicht finden. Halten Sie die Antwort in Ihrem KI-Protokoll fest.

VorsichtPrüfen Sie jedes Material vor dem Hochladen

Laden Sie kein Material hoch, über das Sie nicht verfügen dürfen. Ein Upload verlässt Ihren Rechner und Sie können ihn nicht zurückholen.

Diese Materialien bleiben ausserhalb des KI-Systems:

  • Personenbezogene Daten lebender Personen, zum Beispiel aus Interviews, aus Nachlässen oder aus Beständen mit Schutzfrist.
  • Digitalisate, deren Nutzungsbedingungen eine Weitergabe untersagen.
  • Unveröffentlichte Texte anderer Personen, zum Beispiel Manuskripte oder Gutachten.
  • Lizenzpflichtige Volltexte, wenn die Lizenz Ihrer Bibliothek eine Weitergabe untersagt.

Im Zweifel arbeiten Sie mit einem kurzen Auszug oder mit einer anonymisierten Fassung. Sie können auch ein lokales Modell verwenden, denn dabei bleibt das Material auf Ihrem Rechner.

Recht: Datenschutz und Kennzeichnung

Zwei Rechtsgebiete betreffen Ihre Arbeit direkt. Dieser Abschnitt gibt eine Orientierung und keine Rechtsberatung.

Datenschutz. In der EU gilt die Datenschutz-Grundverordnung, in der Schweiz das revidierte Datenschutzgesetz (Verordnung (EU) 2016/679 zum Schutz natürlicher Personen bei der Verarbeitung personenbezogener Daten (Datenschutz-Grundverordnung) 2016, Bundesgesetz über den Datenschutz (DSG) 2020). Beide Gesetze schützen personenbezogene Daten lebender Personen. Verbindlich ist der Gesetzestext selbst. Artikel 6 DSGVO verlangt für jede Verarbeitung eine Rechtsgrundlage, und ein Upload ist eine Verarbeitung.

Die Rolle des Anbieters entscheidet über die Einordnung. Ein Anbieter kann als Auftragsverarbeiter handeln und Ihre Daten nur in Ihrem Auftrag verarbeiten. Artikel 4 Nummer 10 DSGVO zählt einen Auftragsverarbeiter ausdrücklich nicht zu den Dritten. Diese Rolle setzt jedoch einen Vertrag nach Artikel 28 DSGVO voraus. Ohne einen solchen Vertrag verwendet ein Anbieter Ihre Eingaben für eigene Zwecke. Ein Upload ist deshalb nicht immer eine Weitergabe an Dritte, aber ohne Vertrag müssen Sie davon ausgehen. Prüfen Sie den Vertrag, der für Ihr Konto gilt.

Für die Forschung gelten Auflagen, aber keine Freistellung. Artikel 89 Absatz 1 DSGVO verlangt geeignete Garantien, zum Beispiel Datenminimierung und Pseudonymisierung. Artikel 89 Absatz 2 DSGVO erlaubt dem Gesetzgeber Ausnahmen von einzelnen Rechten der betroffenen Personen. Auch die Information der betroffenen Personen kann entfallen, nämlich nach Artikel 14 Absatz 5 Buchstabe b DSGVO. Das gilt aber nur, wenn die Information unmöglich ist oder einen unverhältnismässigen Aufwand erfordert. Forschung befreit Sie also nicht allgemein von der Informationspflicht. Klären Sie Ihren Einzelfall mit der Datenschutzstelle Ihrer Hochschule.

Der Europäische Datenschutzausschuss hat 2026 einen Leitfaden zur Forschung vorgelegt (European Data Protection Board 2026). Dieser Leitfaden stand bis Juni 2026 in der öffentlichen Konsultation. Er ist deshalb kein geltendes Recht, sondern eine Auslegungshilfe. Für verstorbene Personen gelten die Schutzfristen und die Benutzungsordnung des Archivs.

Kennzeichnung. Die KI-Verordnung der EU regelt die Transparenz erzeugter Inhalte (Verordnung (EU) 2024/1689 zur Festlegung harmonisierter Vorschriften für künstliche Intelligenz (Verordnung über künstliche Intelligenz) 2024). Artikel 50 gilt seit dem 2. August 2026. Er unterscheidet zwei Adressaten: den Anbieter eines KI-Systems und den Betreiber. Betreiber sind Sie, sobald Sie ein KI-System beruflich einsetzen. Bei rein privater Nutzung sind Sie nach Artikel 3 Nummer 4 kein Betreiber.

Als Betreiber treffen Sie zwei getrennte Pflichten aus Artikel 50 Absatz 4.

  1. Deepfake. Erzeugt oder verändert ein KI-System ein Bild, eine Tonaufnahme oder ein Video, und ist der Inhalt ein Deepfake, dann legen Sie das offen. Ein Deepfake ähnelt nach Artikel 3 Nummer 60 wirklichen Personen, Orten oder Ereignissen und wirkt fälschlich echt. Ein erzeugtes Bild ohne diesen Wirklichkeitsbezug fällt nicht unter diese Pflicht.
  2. Text zu öffentlichen Fragen. Veröffentlichen Sie erzeugten Text, um die Öffentlichkeit über eine Angelegenheit von öffentlichem Interesse zu informieren, dann legen Sie das offen. Die Pflicht entfällt, wenn eine Person den Text geprüft hat und die redaktionelle Verantwortung für die Veröffentlichung trägt.

Artikel 50 Absatz 4 verlangt also keine Kennzeichnung für jedes erzeugte Bild und für jeden erzeugten Text. Artikel 50 Absatz 2 richtet sich dagegen an den Anbieter. Der Anbieter muss erzeugte Inhalte maschinenlesbar kennzeichnen. Diese Pflicht liegt nicht bei Ihnen, und sie ersetzt Ihre eigene Offenlegung nicht.

WichtigDie Kennzeichnung ersetzt die wissenschaftliche Offenlegung nicht

Die rechtliche Kennzeichnung und die wissenschaftliche Offenlegung sind zwei getrennte Pflichten. Ihre Hochschule verlangt eine Deklaration auch dann, wenn das Gesetz keine Kennzeichnung fordert. Die Übung Zitieren zeigt, wie Sie Ihre KI-Nutzung ausweisen.

Halten Sie Ihre Antworten auf diese fünf Punkte fest. Sie gehören zur Beschreibung Ihrer Arbeitsumgebung.

Lernziele

Nach Abschluss der Übung sind Sie in der Lage:

  • die epistemischen und ethischen Funktionen wissenschaftlicher Zitate in der historischen Forschung zu erklären
  • Common Knowledge (breit bekanntes, unstrittiges Hintergrundwissen ohne Nachweispflicht), Primärquellen und Sekundärliteratur sauber zu unterscheiden
  • konsistent zu entscheiden, wann ein Zitat nötig ist (und wann nicht)
  • Fussnoten-Zitationspraxis nach etablierten Standards (z.B. Chicago Manual of Style) anzuwenden
  • Zitate gezielt zu nutzen, um historische Argumente zu stützen, einzubetten und kritisch zu qualifizieren
  • generative KI als heuristisches Werkzeug einzusetzen, ohne die Evidenzkette zu beschädigen
  • Ihre eigene KI-Nutzung in einer Offenlegung auszuweisen und diese aus Ihrem KI-Protokoll abzuleiten
  • die verbindlichen Regeln Ihrer Institution und Ihrer Zielzeitschrift selbst zu finden

Was sind wissenschaftliche Zitate?

Wissenschaftliche Zitate sind das formalisierte System zur Referenzierung von Informationen, Ideen, Daten und Interpretationen. In der Geschichtswissenschaft fungieren sie als methodischer Kontrollmechanismus: Sie machen Argumente prüfbar, rekonstruierbar und kritisierbar, indem sie Leser:innen den Zugriff auf die Evidenzbasis ermöglichen.

Zitate binden Argumente an:

  • Primärquellen (zeitgenössische Dokumente, Akten, Briefe, Protokolle etc.)
  • Sekundärliteratur (spätere wissenschaftliche Interpretationen)

Ohne diese Verknüpfung verlieren historische Texte ihren wissenschaftlichen Charakter und werden zu reiner Erzählung. (The Turing Way Community 2022)

Zwecke des Zitierens

1) Wissenschaftliche Integrität und Attribution

  • Verhindert Plagiat (intellektuelle Schulden werden sichtbar).
  • Weist Urheberschaft und Vorarbeiten aus.
  • Stabilisiert Glaubwürdigkeit durch verantwortliche Praxis.

2) Verifizierbarkeit und Transparenz

  • Leser:innen können Quellen auffinden und bewerten.
  • Zitate dokumentieren die Evidenzkette (Quelle → Auswertung → Behauptung).
  • Sichtbar wird auch der Arbeitsaufwand (Archiv-/Datenarbeit).

3) Positionierung im Forschungsstand

  • Zitate verorten Aussagen im Diskurs.
  • Sie markieren Zustimmung, Abgrenzung, Kontroverse und Anschlussfähigkeit.

4) Evidenzbasierte Argumentation

  • Primärquellen: empirische Fundierung.
  • Sekundärliteratur: Kontext, Theorie, Methodik, Debattenstand.

5) Diskursive und technische Funktionen von Fussnoten

  • Kontextualisieren/übersetzen von Zitaten.
  • Quellkritische Kommentare.
  • Verweise auf Gegenbelege / Alternativdeutungen.
  • Leseempfehlungen, ohne den Fliesstext zu überladen.

Merksatz: Zitate garantieren nicht “Wahrheit”, sondern Inspektionsfähigkeit.

Wann muss ich zitieren?

Jede Aussage, die über allgemeines Hintergrundwissen hinausgeht, benötigt ein Zitat.

Immer zitieren:

  • Direkte Zitate (Anführungszeichen + Nachweis)
  • Paraphrasen (Idee bleibt fremd, auch wenn der Wortlaut neu ist)
  • Übernommene Argumente/Deutungsrahmen
  • Daten/Statistiken und operationalisierte Messungen
  • Indirekte Übernahmen (Primärquelle via Sekundärliteratur → doppelte Attribution)

Ausnahme: Common Knowledge. Breit bekannte, unstrittige, triviale Fakten benötigen keinen Nachweis. Aber: Sobald Sie qualifizieren, zuspitzen, quantifizieren oder kontroverses Terrain betreten, ist ein Zitat fällig.

Wie zitiere ich?

Setzen Sie ein Literaturverwaltungsprogramm (z.B. Zotero) ein und folgen Sie einem etablierten Standard. In der Geschichtswissenschaft ist das meist der Chicago Manual of Style in der 18. Auflage von 2024 (The University of Chicago Press Editorial Staff 2024). Das vollständige Werk ist kostenpflichtig. Die kurze Chicago-Style Citation Quick Guide ist frei zugänglich (ENGLISH only). Eine deutschsprachige Alternative sind die Richtlinien von infoclio.ch.

Je nach Bildungsinstitution oder Publikationskontext können abweichende Konventionen gelten. Informieren Sie sich vorgängig und achten Sie auf Konsistenz.

KI-Nutzung ausweisen

Ein Zitat und eine Offenlegung sind zwei verschiedene Dinge. Ein Zitat weist eine einzelne Textstelle nach. Eine Offenlegung (auch Deklaration genannt) beschreibt Ihren Arbeitsprozess. Sie sagt, ob und wie Sie generative KI eingesetzt haben. Eine Arbeit braucht oft beides.

Vom KI-Protokoll zur Offenlegung

In den anderen Übungen führen Sie ein KI-Protokoll (Audit Trail). Das Protokoll ist Ihr privater Arbeitsnachweis. Es enthält Prompts, Antworten, Prüfschritte und Entscheidungen. Die Offenlegung ist die öffentliche Aussage. Sie fassen das Protokoll auf wenige Sätze zusammen.

Merkmal KI-Protokoll Offenlegung
Adressat Sie selbst und Ihre Betreuung auf Anfrage alle Leser:innen
Umfang vollständig, alle Einträge kurz, meist 5 bis 15 Sätze
Ort eigene Datei oder Anhang fester Ort in der Arbeit
Zweck Rekonstruktion des Arbeitsprozesses Transparenz und Verantwortung
Zeitpunkt laufend während der Arbeit am Schluss, aus dem Protokoll abgeleitet

Merksatz: Ohne Protokoll können Sie keine wahrheitsgemässe Offenlegung schreiben.

Wann muss ich offenlegen?

WarnungZuerst die Regel Ihrer Institution prüfen

Prüfen Sie die Regel Ihrer Institution, bevor Sie sich auf eine Faustregel verlassen. Viele Hochschulen verlangen eine Deklaration für jeden KI-Einsatz, auch für die Rechtschreibprüfung.

Legen Sie den KI-Einsatz offen, sobald er substanziell ist. Substanziell heisst: Die KI hat Ihr Ergebnis inhaltlich mitgeprägt. Die Living Guidelines der Europäischen Kommission zählen dazu die Literaturübersicht, die Interpretation von Analysen, das Formulieren von Forschungszielen und das Entwickeln von Hypothesen. Eine reine Textkorrektur gilt dort nicht als substanzieller Einsatz (European Commission, Directorate-General for Research and Innovation 2026).

Offenlegung und Kennzeichnung sind zwei Pflichten

Die wissenschaftliche Offenlegung und die rechtliche Kennzeichnung haben unterschiedliche Adressaten. Halten Sie beide auseinander.

Frage Wissenschaftliche Offenlegung Rechtliche Offenlegung
Grundlage Regel Ihrer Institution oder Ihrer Zeitschrift KI-Verordnung der EU, Artikel 50 Absatz 4 (Verordnung (EU) 2024/1689 zur Festlegung harmonisierter Vorschriften für künstliche Intelligenz (Verordnung über künstliche Intelligenz) 2024)
Gilt ab jedem substanziellen Einsatz dem 2. August 2026, bei beruflichem Einsatz
Betrifft jede Textsorte, auch eine Seminararbeit einen Deepfake sowie erzeugten Text zur Information der Öffentlichkeit über Angelegenheiten von öffentlichem Interesse
Adressat Ihre Fachgemeinschaft das Publikum
Ausnahme keine, wenn die Institution eine Deklaration verlangt Text, den eine Person geprüft hat und für den sie die redaktionelle Verantwortung trägt

Die Verordnung verlangt also keine Kennzeichnung für jedes erzeugte Bild und für jeden erzeugten Text. Eine dritte Pflicht trifft nicht Sie: Artikel 50 Absatz 2 verpflichtet den Anbieter, erzeugte Inhalte maschinenlesbar zu kennzeichnen.

Die Ausnahme der Verordnung entlastet Sie wissenschaftlich nicht. Sie legen Ihren KI-Einsatz auch dann offen, wenn das Gesetz keine Kennzeichnung fordert.

Was gehört in eine Offenlegung?

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft nennt vier Angaben. Forschende sollen offenlegen, ob und welche generativen Modelle sie zu welchem Zweck und in welchem Umfang eingesetzt haben (Deutsche Forschungsgemeinschaft 2023). Ergänzen Sie zwei weitere Angaben, damit die Evidenzkette sichtbar bleibt:

  1. Ob: Haben Sie generative KI eingesetzt? Antworten Sie mit Ja oder Nein.
  2. Welche: Nennen Sie das Werkzeug, die Version und den Anbieter. Nennen Sie auch den Zeitraum.
  3. Zweck: Nennen Sie jede Aufgabe einzeln, zum Beispiel Gliederung, Literatursuche oder Übersetzung.
  4. Umfang: Nennen Sie die betroffenen Kapitel oder Abschnitte. Nennen Sie Zahlen, wo das möglich ist.
  5. Prüfung: Beschreiben Sie, wie Sie die Ergebnisse verifiziert haben.
  6. Verantwortung: Erklären Sie, dass Sie für den Inhalt einstehen.

Nennen Sie auch, wofür Sie keine KI eingesetzt haben. Diese Angabe schützt Sie vor Missverständnissen.

Wo steht die Offenlegung?

Der Ort hängt vom Texttyp ab. Die folgende Tabelle nennt die üblichen Orte. Die Vorgabe Ihrer Institution oder Ihrer Zeitschrift geht immer vor.

Texttyp Ort der Offenlegung
Seminararbeit, Proseminararbeit unterschriebene Erklärung am Anfang oder am Schluss, oft als Formular der Institution; Details in Fussnote oder Anhang
Qualifikationsarbeit (Bachelor, Master, Dissertation) Formular der Fakultät nach dem Prüfungsreglement, plus ein kurzer Abschnitt im Methodenteil
Aufsatz, Buchbeitrag, Monographie Methodenteil oder Danksagung, nach den Autorenhinweisen des Verlags
Vortrag, Poster, Blogbeitrag kurzer Hinweis am Schluss oder auf der letzten Folie

Das Historische Institut der Universität Bern verlangt zum Beispiel eine unterschriebene KI-Deklaration zu jeder Seminararbeit. Eine unterlassene Deklaration gilt dort wie ein Plagiat als Täuschung (Historisches Institut, Universität Bern 2026). Zeitschriften verlangen die Angabe meist bei der Einreichung im Methodenteil (International Committee of Medical Journal Editors 2026).

KI ist keine Autorin

Zu diesem Punkt besteht ein breiter Konsens. Nur natürliche Personen können als Autorinnen und Autoren in Erscheinung treten (Deutsche Forschungsgemeinschaft 2023). Die Living Guidelines der Europäischen Kommission formulieren es so: KI-Systeme sind weder Autoren noch Ko-Autoren, weil Autorschaft Handlungsfähigkeit und Verantwortung voraussetzt (European Commission, Directorate-General for Research and Innovation 2026). Die ICMJE-Empfehlungen begründen dasselbe Verbot damit, dass ein Chatbot keine Verantwortung für Genauigkeit und Integrität übernehmen kann (International Committee of Medical Journal Editors 2026).

Daraus folgt eine harte Konsequenz. Sie haften für jeden Satz und für jeden Nachweis in Ihrer Arbeit. Der Hinweis «das hat die KI so geschrieben» entlastet Sie nicht.

Die verbindlichen Regeln finden

WichtigVerbindlich sind die Vorgaben Ihrer Institution

Diese Übung erklärt ein Verfahren. Verbindlich sind allein die Regeln Ihrer Institution und Ihrer Zeitschrift. Suchen Sie diese Regeln, bevor Sie eine Arbeit abgeben.

  1. Öffnen Sie die Website Ihres Instituts. Suchen Sie nach «Plagiat», «Selbständigkeitserklärung», «Eigenständigkeitserklärung» oder «KI».
  2. Laden Sie die Vorlage für die Selbständigkeitserklärung herunter. Prüfen Sie, ob sie eine KI-Deklaration enthält.
  3. Lesen Sie den Studienleitfaden Ihres Faches. Viele Leitfäden enthalten seit 2023 einen Abschnitt zu generativer KI (Luther u. a. 2026; Leitfaden Geschichtswissenschaft 2025).
  4. Prüfen Sie das Prüfungsreglement, wenn Sie eine Qualifikationsarbeit schreiben.
  5. Öffnen Sie für eine Publikation die Autorenhinweise der Zeitschrift. Suchen Sie dort nach «KI», «AI» oder «generative».
  6. Notieren Sie die Fundstelle und das Datum in Ihrem KI-Protokoll.
  7. Fragen Sie die betreuende Person, wenn eine Regel unklar bleibt. Fragen Sie vor der Abgabe.

KI-Output zitieren

Die Offenlegung beschreibt den Prozess. Ein Zitat brauchen Sie zusätzlich, sobald Sie KI-generierten Text wörtlich oder sinngemäss in Ihre Arbeit übernehmen. Der Chicago Manual of Style regelt diesen Fall seit der 18. Auflage in Abschnitt 14.112 (The University of Chicago Press Editorial Staff 2024).

Drei Regeln gelten dort:

  • Weisen Sie den KI-Inhalt an der Stelle nach, im Text oder in einer Fussnote.
  • Nehmen Sie den KI-Inhalt nicht ins Literaturverzeichnis auf. Eine Ausnahme gilt, wenn ein öffentlicher Link auf die Ausgabe existiert.
  • Nennen Sie den Anbieter, den Prompt, das Werkzeug mit Version und das Datum.

Muster für eine Fussnote:

1. [Anbieter], Antwort auf «[Ihr Prompt, gekürzt]», [Werkzeug und Version],
   [Datum der Erzeugung], [öffentlicher Link, falls vorhanden].

Ein KI-Text ist keine Quelle und keine Sekundärliteratur. Er belegt nichts. Behandeln Sie jede Aussage der KI als Recherche-Hypothese, die Sie extern verifizieren müssen.

Musterbeispiel: Offenlegung in einer Seminararbeit

Das folgende Beispiel steht am Schluss der Arbeit, vor dem Literaturverzeichnis. Es ergänzt das Formular der Institution, es ersetzt es nicht. Ersetzen Sie alle Angaben in eckigen Klammern durch Ihre eigenen.

## Offenlegung des KI-Einsatzes

Für diese Arbeit habe ich generative KI eingesetzt. Ich habe dafür
[Werkzeug, Version, Anbieter] zwischen dem 3. und dem 14. März 2026 genutzt.

Zweck und Umfang:

- Gliederung: Ich habe drei Gliederungsvarianten erzeugen lassen. Variante 2
  habe ich stark überarbeitet für die Kapitel 2 bis 4 übernommen.
- Literatursuche: Ich habe nach Sekundärliteratur zur Schweizer Europapolitik
  gefragt. Von 12 vorgeschlagenen Titeln existierten 5 nicht. Die übrigen 7
  Titel habe ich im Bibliothekskatalog geprüft. Ich zitiere nur geprüfte Titel.
- Sprache: Ich habe die Kapitel 1 und 5 auf Grammatik und Rechtschreibung
  prüfen lassen.

Keine KI eingesetzt habe ich für die Interpretation der Quellen und für die
Übersetzung der französischen Dokumente.

Prüfung: Ich habe jede inhaltliche Aussage der KI an der Quelle oder an der
Sekundärliteratur geprüft. Alle wörtlichen Zitate habe ich mit dem Original
abgeglichen (Wortlaut und Seitenzahl).

Verantwortung: Der Inhalt dieser Arbeit ist meine eigene Leistung. Ich
verantworte alle Aussagen und alle Nachweise.

Das vollständige KI-Protokoll umfasst 14 Einträge. Es liegt vor und kann auf
Anfrage eingesehen werden.

[Ort], [Datum]
[Name]

Für einen Aufsatz genügt ein kurzer Absatz im Methodenteil:

Für die Vorarbeiten zu diesem Aufsatz habe ich ein generatives Sprachmodell
eingesetzt ([Werkzeug, Version, Anbieter], Zugriff im März 2026): zur
Strukturierung der Argumentation, zur Zusammenfassung von 40 Zeitungsartikeln
und zur sprachlichen Überarbeitung. Alle Zusammenfassungen habe ich gegen die
Originalartikel geprüft. Das Modell hat keine Quellen ausgewertet und keine
Interpretation beigesteuert. Die Autorschaft und die Verantwortung für diesen
Text liegen allein bei mir. Prompts und Antworten sind unter [Link] hinterlegt.
VorsichtDiese Formulierung genügt nicht

Vermeiden Sie den Satz «Diese Arbeit wurde mit Unterstützung von KI erstellt.» Er nennt weder das Werkzeug noch den Zweck noch den Umfang noch die Prüfung. Eine solche Angabe ist nicht überprüfbar und erfüllt die Anforderungen nicht.

Struktur der Übung

  • Übung 1: Automatisiertes Zitieren testen und vergleichen.
  • Übung 2: KI-Zusammenfassungen auf korrekte Zitation und Belegtreue prüfen.
  • Übung 3: Eine eigene Offenlegung aus dem KI-Protokoll schreiben.
HinweisTestartikel: frei zugänglich

Die Übungen 1 und 2 arbeiten mit einem Open-Access-Artikel. Sie brauchen dafür keinen institutionellen Zugang:

Andreas Fickers, «Update für die Hermeneutik. Geschichtswissenschaft auf dem Weg zur digitalen Forensik?», Zeithistorische Forschungen 17 (2020), Heft 1, S. 157–168, https://doi.org/10.14765/zzf.dok-1765 (Fickers 2020).

Der Volltext und ein PDF stehen frei unter https://zeithistorische-forschungen.de/1-2020/5823. Laden Sie das PDF vor Beginn herunter. Sie brauchen es, um die KI-Antworten gegen das Original zu prüfen.

Variante mit institutionellem Zugang: Wiederholen Sie beide Übungen mit einem Artikel hinter einer Bezahlschranke, zum Beispiel https://doi.org/10.1093/pastj/gtae018. Vergleichen Sie, wie sich die Antworten der KI unterscheiden.

Übung 1: Automatisiertes Zitieren

Zitiere den Artikel <https://doi.org/10.14765/zzf.dok-1765> nach Chicago Manual of Style (18. Auflage).
Erstelle zusätzlich einen Eintrag in einem Format, das ich direkt in Zotero importieren kann.
Tipp

Ein System mit Websuche ruft den Artikel in der Regel selbst über den DOI ab. Prüfen Sie, ob es das wirklich getan hat.

Nur im Ausnahmefall, wenn die KI keinen Zugriff auf den Artikel erhält, laden Sie den Artikel als PDF hoch. Sie können auch Inhalt und Metadaten an den Anfang des Prompts kopieren und visuell abgrenzen, beispielsweise durch “““. Beispiel:

"""
INHALT DOKUMENT
"""

"""
METADATEN DOKUMENT
"""

IHR PROMPT

Vergleichen Sie die Antwort mit Ihrer manuellen Zitation, den offiziellen Zitierempfehlungen auf der Verlagsseite bzw. dem DOI-Import in Zotero. Testen Sie weitere Sekundärliteraturquellen (andere Artikel, Monographien).

  • Stimmen alle Angaben überein?
  • Gibt es systematische Abweichungen (z.B. bei Seitenzahlen, Herausgebern, Zeitschriftentiteln)?

Übung 2: KI-gestützte Zusammenfassung mit Originalzitaten

Fasse den Artikel <https://doi.org/10.14765/zzf.dok-1765> zusammen.
Verwende nur Originalzitate aus dem Artikel und zitiere diese nach Chicago Manual of Style (18. Auflage).

Überprüfen Sie die Antwort gegen den Originalartikel. Das PDF steht frei zur Verfügung, deshalb können Sie jedes Zitat direkt nachschlagen.

  • Stimmen die Zitate mit dem Originaltext überein (Wortlaut, Seitenzahl)?
  • Wurde der Sinnzusammenhang der Zitate korrekt wiedergegeben?

Übung 3: Die eigene KI-Nutzung ausweisen

Ziel

Sie schreiben eine vollständige Offenlegung für eine eigene Arbeit. Sie leiten diese Offenlegung aus Ihrem KI-Protokoll ab.

Aufgabe (manuell)

  1. Öffnen Sie Ihr KI-Protokoll aus den vorherigen Übungen.
  2. Suchen Sie die verbindliche Regel Ihrer Institution nach dem Verfahren im Abschnitt Die verbindlichen Regeln finden.
  3. Ordnen Sie jeden Protokolleintrag einem Zweck zu, zum Beispiel Recherche, Gliederung oder Sprache.
  4. Schreiben Sie die Offenlegung nach dem Musterbeispiel. Verwenden Sie alle sechs Angaben.
  5. Nennen Sie mindestens eine Aufgabe, für die Sie keine KI eingesetzt haben.

Aufgabe mittels KI

Hier ist mein KI-Protokoll:
"""
[PROTOKOLL EINFÜGEN]
"""

Hier sind die Vorgaben meiner Institution:
"""
[VORGABEN EINFÜGEN]
"""

Formuliere daraus einen Entwurf für eine Offenlegung des KI-Einsatzes.
Nenne ob, welche Werkzeuge, zu welchem Zweck, in welchem Umfang, wie geprüft
und wer verantwortlich ist. Erfinde nichts. Markiere jede Angabe, die im
Protokoll fehlt, mit [FEHLT].

Arbeitsauftrag (Reflexion)

Vergleichen Sie den Entwurf der KI mit Ihrer eigenen Fassung.

  • Welche Angaben hat die KI erfunden oder beschönigt?
  • Welche Lücken im Protokoll hat die KI sichtbar gemacht?
  • Erfüllt der Entwurf die Vorgabe Ihrer Institution?

Korrigieren Sie jede falsche Angabe von Hand. Sie verantworten die Offenlegung, nicht die KI.

Lernergebnis

Sie nehmen aus dieser Übung vier Ergebnisse mit:

  1. einen Vergleich von KI-Zitaten mit der geprüften Zitation aus Übung 1 und Übung 2
  2. eine fertige Offenlegung für eine eigene Arbeit aus Übung 3
  3. die Fundstelle der verbindlichen Regel Ihrer Institution, notiert im KI-Protokoll
  4. ein KI-Protokoll mit mindestens 4 Einträgen aus dieser Übung

Weiterführende Ressourcen

Bibliographie

Bundesgesetz über den Datenschutz (DSG) (2020). https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2022/491/de.
Deutsche Forschungsgemeinschaft. 2023. Stellungnahme des Präsidiums der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) zum Einfluss generativer Modelle für die Text- und Bilderstellung auf die Wissenschaften und das Förderhandeln der DFG. Deutsche Forschungsgemeinschaft. https://www.dfg.de/resource/blob/289674/ff57cf46c5ca109cb18533b21fba49bd/230921-stellungnahme-praesidium-ki-ai-data.pdf.
European Commission, Directorate-General for Research and Innovation. 2026. Living Guidelines on the Responsible Use of Generative AI in Research: ERA Forum Stakeholders’ Document. Third version. European Commission. https://research-and-innovation.ec.europa.eu/document/download/2b6cf7e5-36ac-41cb-aab5-0d32050143dc_en?filename=ec_rtd_ai-guidelines.pdf.
European Data Protection Board. 2026. Guidelines 1/2026 on Processing of Personal Data for Scientific Research Purposes. Version 1.0. European Data Protection Board. https://www.edpb.europa.eu/our-work-tools/documents/public-consultations/2026/guidelines-12026-processing-personal-data_en.
Fickers, Andreas. 2020. „Update für die Hermeneutik. Geschichtswissenschaft auf dem Weg zur digitalen Forensik?“ Zeithistorische Forschungen / Studies in Contemporary History 17 (1): 157–68. https://doi.org/10.14765/zzf.dok-1765.
Historisches Institut, Universität Bern. 2026. „Richtlinien zur Verwendung von KI-gestützten Programmen“. Historisches Institut, Universität Bern, August 14. https://www.hist.unibe.ch/studium/plagiate__ki_gebrauch/index_ger.html.
International Committee of Medical Journal Editors. 2026. „Recommendations for the Conduct, Reporting, Editing, and Publication of Scholarly Work in Medical Journals“. Version Updated January 2026. Januar 1. https://www.icmje.org/recommendations/.
Leitfaden Geschichtswissenschaft. 2025. Institut für Geschichtswissenschaft, Universität Bremen. https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/fachbereiche/fb8/ifges/Geschaeftsfuehrung/Sonstiges/Leitfaden_8._Auflage_IS.pdf.
Luther, Johannes, Marietta Meier, Rafael Kaiser, und Tamara Ann Tinner. 2026. Kompass Geschichtsstudium. Historisches Seminar, Universität Zürich. https://www.hist.uzh.ch/dam/jcr:363b3b70-63f1-40aa-9020-ca92e3f017ed/20251218_Kompass_V12-FS2026.pdf.
The Turing Way Community. 2022. „The Turing Way: A Handbook for Reproducible, Ethical and Collaborative Research“. Zenodo. https://doi.org/10.5281/zenodo.3233853.
The University of Chicago Press Editorial Staff. 2024. The Chicago Manual of Style. 18. Aufl. The University of Chicago Press. https://press.uchicago.edu/ucp/books/book/chicago/C/bo213648716.html.
Verordnung (EU) 2016/679 zum Schutz natürlicher Personen bei der Verarbeitung personenbezogener Daten (Datenschutz-Grundverordnung), Amtsblatt der Europäischen Union 1 (2016). https://eur-lex.europa.eu/eli/reg/2016/679/oj/deu.
Verordnung (EU) 2024/1689 zur Festlegung harmonisierter Vorschriften für künstliche Intelligenz (Verordnung über künstliche Intelligenz), Amtsblatt der Europäischen Union (2024). https://eur-lex.europa.eu/eli/reg/2024/1689/oj/deu.
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Zitat

Mit BibTeX zitieren:
@inreference{mähr2025,
  author = {Mähr, Moritz},
  title = {Wissenschaftliches Zitieren},
  booktitle = {Critical AI Literacy für Historiker:innen},
  date = {2025-12-29},
  url = {https://maehr.github.io/critical-ai-literacy-for-historians/de/exercises/zitieren.html},
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}
Bitte zitieren Sie diese Arbeit als:
Mähr, Moritz. 2025. “Wissenschaftliches Zitieren.” In Critical AI Literacy für Historiker:innen. December 29. https://maehr.github.io/critical-ai-literacy-for-historians/de/exercises/zitieren.html.